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Pokémon-Karten Zustand bestimmen: Near Mint, Excellent, Good & Co. einfach erklärt

Geo.Store Ankauf-Team· 22.08.2026· 2 Min. Lesezeit

Der Zustand entscheidet über den Preis. So prüfst du deine Karten wie ein Händler – mit klaren Kriterien für NM, EX, GD, LP, PL und PO und Tipps, wie du bei uns den richtigen Zustand angibst.

Warum der Zustand so wichtig ist

Zwei identische Karten können sich im Preis um das Drei- bis Fünffache unterscheiden – allein wegen des Zustands. Wer seine Pokémon-Karten verkaufen will, sollte den Zustand deshalb ehrlich und möglichst genau angeben. Das spart beiden Seiten Zeit: Du bekommst sofort ein realistisches Angebot, und wir müssen bei der Prüfung nichts korrigieren.

Bei Geo.Store orientieren wir uns an den gängigen Marktstufen (wie auf Cardmarket): Mint (MT), Near Mint (NM), Excellent (EX), Good (GD), Light Played (LP), Played (PL), Poor (PO).

Die Zustandsstufen im Überblick

  • Near Mint (NM): Sieht aus wie frisch aus dem Booster. Höchstens winzige Spuren (z. B. ein Haar-Kratzer auf der Holo-Fläche), die man nur gegen das Licht sieht. Keine Weißungen an den Kanten.
  • Excellent (EX): Leichte Gebrauchsspuren: kleine Weißungen an Ecken oder Kanten, feine Kratzer, minimal stumpfe Ecken. Auf den ersten Blick top, bei genauem Hinsehen sichtbar.
  • Good (GD): Deutlich gespielt: mehrere Weißungen, sichtbare Kratzer, eventuell leichte Abnutzung der Oberfläche. Keine Knicke.
  • Light Played (LP) / Played (PL): Starke Gebrauchsspuren, abgestoßene Ecken, Kratzer über die ganze Fläche, leichte Verformungen. Noch spielbar in Hüllen.
  • Poor (PO): Knicke, Risse, Wasserschäden, Schrift auf der Karte. Meist nur noch Bulk- oder Sammlerwert.
Tipp aus dem Ankauf-Team: Im Zweifel eine Stufe schlechter angeben. Ein Angebot, das nach der Prüfung steigt, freut alle – ein Gegenangebot nach unten kostet Zeit.

So prüfst du richtig – in 60 Sekunden

  1. Licht von der Seite: Karte unter einer Lampe leicht kippen. Kratzer auf Holo-Flächen siehst du nur im Streiflicht.
  2. Kanten und Ecken: Weißungen (helle Stellen, an denen die schwarze/blaue Kante abgerieben ist) sind das häufigste Abwertungsmerkmal.
  3. Rückseite nicht vergessen: Gerade die Rückseite zeigt Spielspuren (Weißungen, Kratzer vom Mischen).
  4. Auf Wölbung achten: Karten flach auf den Tisch legen. Starke Wölbung (Curling) drückt den Zustand.
  5. Kein „Polieren": Radierer, Tücher oder Öle verschlechtern den Zustand fast immer.

Typische Fehler beim Angeben des Zustands

  • „Hab ich nie gespielt" = Near Mint? Nicht automatisch. Karten aus Sammelheften haben oft Druckstellen vom Hüllenrand oder Kratzer vom Herausnehmen.
  • Holo-Kratzer übersehen: Auf glänzenden Flächen fallen Kratzer erst im Streiflicht auf – gerade bei Karten aus den 2000ern.
  • Weißungen auf der Rückseite ignorieren: Zählen genauso wie vorne.

Was passiert bei uns nach dem Einsenden?

Jede Karte wird von uns nach denselben Kriterien geprüft – die Zustandsfaktoren in unseren Konditionen zeigen, wie stark jede Stufe den Preis verändert. Stimmt der Zustand, wird das Angebot freigegeben. Weicht er ab, bekommst du ein transparentes Gegenangebot mit Begründung – du entscheidest, ob du annimmst oder die Karten kostenlos zurückbekommst.

Fazit

Ein realistisch angegebener Zustand ist der schnellste Weg zu einer reibungslosen Auszahlung. Erfasse deine Karten mit dem passenden Zustand und sieh sofort unser Angebot: Jetzt Karten verkaufen. Du hast zu viele Karten zum Einzelprüfen? Dann Sammlung einfach einsenden – wir übernehmen die Zustandsprüfung für dich.

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